Erstes Erasmus+ Job Shadowing am Liceo Socrate in Rom
Erstes Erasmus+ Job Shadowing am Liceo Socrate in Rom
Seit 2024 ist es unserer Schule gelungen, in einem langwierigen Prozess die Erasmus+ - Akkreditierung verliehen zu bekommen. Dadurch ist es möglich, durch großzügige Fördergelder einen bunten Strauß an so genannten Mobilitäten einzeln oder in der Gruppe, mit Schülerinnen und Schülern und dem Schulpersonal durchzuführen. Alle diese Mobilitäten haben den Sinn, den im Erasmus-Plan vereinbarten Zielen (Nachhaltigkeit, interkulturelles Bewusstsein, Inklusion, Gedenkarbeit und Friedenserziehung und Verbesserung der digitalen Fertigkeiten näherzukommen. Dies kann zum einen durch Projekte vor allem bei den Gruppenmobilitäten geschehen, oder dadurch, dass man sich bei den Einzelmobilitäten auf einige ausgewählte Ziele fokussiert.
Von der zweiten Möglichkeit machten unser Schulsozialarbeiter Andreas Rosenberger und ich vom 6. bis zum 10. Oktober 2025 Gebrauch. Über eTwinning hatten wir und auch die Schülerinnen und Schüler der Erasmus+ Ag einige Lehrerinnen und Lehrer und ihre Schülergruppe des Liceo Socrate in Rom in den vorhergehenden Wochen kennengelernt. Sehr schnell waren wir uns einig, einmal die unterschiedlichen Möglichkeiten, die Erasmus+ bietet, auszuprobieren. So kam es zu einem ersten Besuch von zwei Lehrern des Liceo Socrate (Marianna: Englisch und Mateo: Mathematik und Physik) zum so genannten Job-Shadowing im September am Kant-Gymnasium. Job-Shadowing bedeutet, für einen vorab festgelegten Zeitraum den Lehrern an der Gastschule quasi wie ein Schatten zu folgen und den (in unserem Falle italienischen) Unterrichtsalltag zu verfolgen.
Von Beginn an hatte sich das Erasmus+ Team unserer Schule dafür entschieden, möglichst unterschiedliche Fächer, Schulleitungsmitglieder, aber auch und vor allem andere Mitglieder der Schulgemeinschaft als nur Lehrer an Job-Shadowings zu beteiligen. So kam es, dass unser Schulsozialarbeiter insbesondere einen Blick generell auf das Schulsozialarbeitssystem in Italien werfen wollte, aber auch darauf, wie Inklusion in verschiedenen Bereichen (Umgang mit herausfordernden SuS, Methoden der Inklusion, Streit- und Konfliktlösung usw.) funktioniert, während ich herausfinden wollte, welche Methodik und Didaktik vor allem der Englischunterricht in Italien aufweist. Allerdings hatte ich mir auch weitere Schwerpunkte im Sinne des Erasmus-Plans vorgenommen. So wollte ich z.B. sehen, was und wie viel das Liceo Socrate für Umwelt und Nachhaltigkeit (z.B. ein Wasserspender auf allen Etagen und Wasserflaschen mit Schullogo!) leistet und auch im Sinne des interkulturellen Bewusstseins, welche außerunterrichtlichen Aktivitäten die Schule bietet (z.B. ein Filmclub, regelmäßige – auch politisch inspirierte – Aktivitäten, wie z.B. Poster, die auf familiären Femizid aufmerksam machen). Unsere Schulleitung und unsere Kollegen interessierten sich darüber hinaus noch für Themen wie Umgang mit Vandalismus und Medien im weitesten Sinne und auch das Vertretungsmanagement.
Das Liceo Socrate hat einen klassischen und einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Die Schule liegt im Stadtteil Garbatella und wird von Schülerinnen und Schülern zwischen 14 und 18 Jahren besucht, die in zwei verschiedenen Schulgebäuden unterrichtet werden.
Zu Beginn bekamen wir einen Stundenplan für jeden Tag ausgehändigt, der es uns nicht nur ermöglichte, unterschiedliche Fächer zu sehen, sondern auch unterschiedliche Altersstufen.
Viele Aspekte, die den Englischunterricht betreffen, sind vergleichbar mit der Situation bei uns. So sind die Schulbücher beispielsweise so strukturiert, dass - abhängig von der jeweiligen Altersstufe – der zu vermittelnde Stoff in einzelne aufeinander aufbauende Schritte gegliedert ist. Während des Englischunterrichts wird das Englischbuch sowohl physisch als auch am Whiteboard benutzt. Aufgrund eines Erlasses des italienischen Schulministeriums kurz vor Ende der Sommerferien sind alle elektronischen Geräte (Handys, Tablets, Ipads) ab Betreten des Schulgeländes verboten. Die dadurch verursachte Konzentration auf den Lehrstoff ist sehr deutlich spürbar. Im Laufe der Woche konnte ich nicht nur den Englischunterricht im Scientifico und im Classico Zweig in verschiedenen Altersstufen verfolgen, sondern auch einige wichtige Erkenntnisse für meinen eigenen Unterricht gewinnen. Meine persönlich wichtigste und beeindruckendste Erfahrung fällt unter den Aspekt Motivation. Einige Male habe ich mich insbesondere in Englisch über den tatsächlichen Ertrag am Stundenende gewundert. Trotz 60 Minuten Unterricht schien mir die Menge dessen, was tatsächlich gelernt wurde doch vergleichsweise gering. Dennoch war in fast jedem Fach deutlich erkennbar, dass beinahe alle Schülerinnen und Schüler generell in der Lage sind, fächerübergreifend zu denken und eine hohe intrinsische Motivation zeigen. Genaue Beobachtung, intensives Nachdenken und der tägliche Austausch mit meinem Kollegen ließen mich herausfinden, nach welcher Technik die meisten der Lehrer am Liceo Socrate verfuhren und auch den Grund dahinter. Die Bandbreite der familiären Hintergründe der Schüler, die das Liceo Socrate besuchen, ist extrem groß. Es gibt viele Schüler aus sehr schwierigen Verhältnissen. Die Lehrer haben ihren Unterricht dieser Situation sehr stark angepasst, um das Maximale zu erreichen. Zum Einen enthält beinahe jede Stunde in jedem Fach ein fächerübergreifendes Element oder z.B. eine Diskussion zu einem tagesaktuellen politischen Thema, das im weitesten Sinne zum Unterrichtsstoff passt. So wird von Beginn an vernetztes Denken gefördert. Zum Anderen reagieren die Lehrer, sobald sie beobachten, wenn Schüler „abschalten“. Sie fordern die Schüler auf, die Bücher beiseite zu legen und aktivieren die Schüler durch Dinge, die zunächst scheinbar nichts mit dem Unterrichtsstoff zu tun haben, oder wenig, nur um nach etwa 30 Minuten mit neuer Energie und Motivation zum Eigentlichen zurückzukehren. Dem angenommenen „Zeitverlust“ stehen allerdings langfristige und nachhaltige Steigerung der Motivation und ein intensiveres Lernen gegenüber. Diese Erkenntnis war mein persönliches, sehr gewinnbringendes Highlight.
Andreas Rosenberger hatte seinen Fokus insbesondere auf den Verhaltensweisen der Schülerinnen und Schüler. So konnte er beobachten, wie die so genannten „support teacher“ (vergleichbar mit unseren Integrationskräften) darum bemüht waren, deutlich leistungsschwächere Schüler in das Unterrichtsgeschehen zu integrieren, was allerdings vor dem Hintergrund schwieriger Familienverhältnisse sehr herausfordernd war. Auch das Lösen von Konflikten und Aggressionen insbesondere während der Pausen, brachte die Lehrer sehr oft an Grenzen. Wir sprachen unter der Woche sehr oft darüber, wie wichtig es deshalb an unserer Schule ist, Lehrern vor allem auch pädagogisches Handwerkszeug mitzugeben, um besser auf Konflikte reagieren zu können. Ebenfalls in diesem Kontext wichtig ist, die Eltern, die ja die Haupterziehungsarbeit leisten, mit ins Boot zu nehmen, um so langfristig die Kluft zwischen der absoluten Leistungsspitze und denjenigen, die sich aus Frust und Wut immer stärker in ihre Peergroups zurückziehen und Gefahr laufen, zurückzubleiben zu überbrücken und alle mitzunehmen.
Wir sind beide sehr dankbar, dass wir durch die großzügigen Fördergelder von Erasmus+ diese bereichernde Erfahrung machen durften und unser Wissen mit der Schulgemeinschaft teilen dürfen! (Astrid Spanuth und Andreas Rosenberger)
Erstes Erasmus+ Gruppenprojekt: From water to people to stone - creating a roadmap of how to preserve our common European heritage
… so lautete der lange Titel des ersten Projektes, dass wir – die Erasmus+ Ag dank des großzügigen Fördergeldes von Erasmus+ mit unseren Austauschpartnern des Liceo Socrate in Rom verwirklichen konnten.
Seit Herbst 2024 ist unsere Schule Erasmus+ akkreditiert, d.h. unsere bisherigen Schulaustausche im europäischen Ausland, aber auch Austausche mit neuen Partnern sollen über den normalen Austausch hinaus an ein Projekt gebunden sein, das helfen soll, die Ziele des so genannten Erasmus-Plans, wie z.B. Nachhaltigkeit, Verbesserung unserer digitalen Fähigkeiten und vor allem interkulturelles Bewusstsein, zu erreichen. Diese drei Ziele hatten wir uns in der wöchentlich statt findenden Ag ausgesucht, um sie im Rahmen unseres Projektes zu verfolgen. Das Projekt selber ist eine Art Zwillingsprojekt, denn dadurch, dass wir uns zunächst Gedanken darüber gemacht haben, dass Rom und Boppard die beiden Flüsse Tiber und Rhein („water“), die Römer und das was sie geschaffen haben („stone“), aber auch die Menschen, die dort leben und arbeiten und auch die Touristen, die die beiden Orte besuchen („people“), miteinander verbinden, konnten wir in Rom schauen, welchen Einfluss die Menschen auf Natur und historische Denkmäler haben und die Römer werden im April beobachten können, welchen Einfluss die Menschen vor allem auf die Naturdenkmäler in und um Boppard haben. Und nicht nur der Einfluss der Menschen auf Naturdenkmäler und historische Denkmäler war es, der uns interessierte, sondern auch herauszufinden, wie die Römer ihre Denkmäler schützen, so dass sich auch zukünftige Generationen daran erfreuen können. Deshalb wollen wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern (und vielleicht auch mit zukünftigen Austauschpartnern?) am Ende unseres Zwillingsprojektes einen Strategieplan („roadmap“) entwerfen, wie wir als Schüler dabei mitwirken können. Gleichzeitig hat uns das Projekt auch sehr beim Erreichen unserer drei großen Ziele geholfen, denn jetzt wissen wir nicht nur Bescheid über bestimmte (Umwelt-)Probleme im Zusammenhang mit Touristen in Rom/Italien, sondern unsere italienischen Mitschüler haben uns auch ein alternatives Präsentationsprogramm (Canva) gezeigt, mit dem wir z.B. unsere Abschlusspräsentationen gestalten konnten. Dadurch, dass wir in Gastfamilien gewohnt haben, konnten wir hautnah erfahren, wie der Alltag einer italienischen Familie aussieht und das fanden wir wirklich sehr interessant.
Aber wie verlief unser Projekt nun eigentlich ganz genau?
Vom 30.11.25 bis zum 07.12.25 besuchten wir, die Erasmus+ Ag des Kant Gymnasiums, unsere neu gefundene Partnerschule in Rom. Schon vorher waren wir sehr aufgeregt und haben uns in der Ag mit den für unser Projekt wichtigen Orten in Rom befasst (Terme di Caracalla, Tiber, …), uns schon einmal ein paar alte und auch neue Reiseführer (Teile aus Goethes „Italienreise“, moderne Reiseführer) angeschaut und uns über die europäische Schulplattform auf eTwinning mit unseren italienischen Austauschpartnern ausgetauscht. Auf Englisch erstellten wir Powerpoint-Präsentationen zu den verschiedenen Themen und am Elternabend vor dem Projekt stellten wir eine davon schon einmal probeweise vor.
Am Sonntag, dem 30. November starteten wir am frühen Morgen mit dem Zug vom Hauptbahnhof Boppard aus Richtung Rom.
Nach einer langen, aber lustigen Reise mit häufigem Umsteigen, bei der wir schon einmal die ersten Seiten eines begleitenden Reisetagebuches ausfüllten (zum Glück konnte ein Schweizer Zugbegleiter uns mit einigen Fragen helfen!), kamen wir abends endlich an und wurden sehr freundlich in unseren Gastfamilien empfangen.
Am Montag starteten wir gemeinsam mit unseren Austauschpartner:innen in unseren ersten Schultag in Rom.
Während des Tages sind uns viele Unterschiede, aber auch einige Gemeinsamkeiten zwischen unserer Schule und dem Liceo Socrate aufgefallen. Das Schulsystem ist unserem zwar ähnlich, wir hatten jedoch trotzdem erstmal Schwierigkeiten, uns zurechtzufinden. Zum Beispiel dauern die Stunden 60 Minuten und sind somit viel länger, als wir es gewohnt sind. Der Unterricht geschieht komplett am Smartboard, doch außer in diesem Punkt gefiel uns unsere Schule in Boppard vor allem in der Ästhetik viel besser. Am Nachmittag des ersten Tages beschäftigten wir uns zunächst mit den Gemeinsamkeiten zwischen Boppard und Rom (Tiber/Rhein, Römer, Touristen) und stellten uns dann die Frage: was wissen wir eigentlich in Deutschland über das römische Reich? Gemeinsam mit unseren italienischen Austauschpartnern erstellten wir zu diesem Thema eine erste gemeinsame Präsentation über Canva, einem sehr gut zu bedienendem Präsentationsprogramm und präsentierten es dann vor der Gruppe gemeinsam auf Englisch.
Am Dienstag, Mittwoch und am Donnerstag verbrachten wir den Vormittag jeweils in der Schule und befassten uns mit Hilfe von Arbeitsblättern und gemeinsamen Präsentationen mit projektbezogenen Themen rund um Rom, wie z. B. mit den Touristen, den Römern und wichtigen historischen Denkmälern. Dabei stand jeder Tag unter einem bestimmten Thema.
Nachmittags knüpften dann immer Aufgaben im Reisetagebuch, Interviews oder Beobachtungsaufgaben an den Vormittag an:
Am Dienstagvormittag werteten wir unter anderem Statistiken zu den jährlichen Besucherzahlen aus, die vor allem im heiligen Jahr 2025 doch sehr anders aussahen als in den Jahren davor. Am Nachmittag konnten wir dann auf dem Petersplatz und der Engelsbrücke die Touristensituation vor Ort mit unseren neuen Erkenntnissen vom Vormittag vergleichen. Obwohl wir durchaus damit gerechnet hatten, überraschten uns die Massen an Touristen auf dem Petersplatz. Die Brücke hingegen war etwas weniger besucht, weshalb wir in aller Ruhe gemeinsam mit unseren Austauschpartnern die Aussicht auf den Tiber genießen und mit der Aussicht auf den Rhein vergleichen konnten. Um noch genauer herauszufinden, warum Touristen aus aller Welt eigentlich die Engelsbrücke besuchen, führten wir kleine Interviews durch und stellten ihnen ein paar Quizfragen aus dem Reisetagebuch. Die meisten konnten auch beantwortet werden!
Nachdem wir uns am Mittwochvormittag ausführlich damit beschäftigt hatten, welche Maßnahmen und Methoden die Stadt Rom zur Verfügung hat, um vor allem die römischen Baudenkmäler angesichts der hohen Touristenzahlen für zukünftige Generationen zu bewahren (neben Regeln und Timeslots für Besucher z.B. auch schadstoffabsorbierende Hecken auf dem Forum Romanum) und wir in unserem Reisetagebuch eine Liste der wichtigsten Methoden angefertigt hatten, begaben wir uns am Nachmittag nicht nur mit einer Ralley auf die Spuren der Römer ins Kolosseum und anschließend ins Forum Romanum, sondern wir überprüften die am Vormittag recherchierten Schutzmaßnahmen auch vor Ort, z.B. die Einhaltung der Regeln durch die Touristen. Die Größe der alten Ruinen faszinierte uns so sehr, dass wir uns einige Male verliefen. Nachdem wir dann doch den Rückweg gefunden hatten, sind wir mit allen, auch mit unseren Lehrerinnen, Eis, Crêpes und Zimtschnecken essen gegangen.
Am Donnerstagvormittag stand der Tiber, das Leben mit und am Fluss in der Antike und das Leben mit und am Fluss heute im Mittelpunkt unserer Recherchen. Dabei fanden wir beim Vergleich zwischen der Antike und der Neuzeit nicht nur heraus, dass römisches Wassermanagement als vorbildhaft für die heutige Zeit gelten kann, sondern dass auch die Römer bereits ein großes Müllproblem hatten, was der Monte Testacchio, ein antiker Müllberg und der historische Hintergrund dazu uns lebhaft vor Augen führte. Für den Nachmittag hatten unsere Lehrerinnen eher unbekannte, aber dafür umso besondere Ausflugsziele geplant, um das am Vormittag Gelernte noch einmal zu vertiefen. Zuerst haben wir uns die Caracalla - Thermen angeschaut. Von den alten Bädern sind zu unserem Erstaunen noch sehr viele Ruinen übriggeblieben, auch weil wir herausfanden, dass die Caracalla-Therme wegen ihrer besonderen Akustik und Atmosphäre noch heute für Konzerte benutzt wird. Von da aus ging es dann mit der Metro zum „Monte Testaccio". Das ist eben jener antike Müllberg, der voller antiker Tonscherben und Steine der Römer ist, sodass man auf „antikem Schrott" laufen kann. Das war, zumindest für diejenigen von uns, die noch nicht total müde waren, wirklich interessant, vor allem, weil die italienischen Schüler ein Kartenpuzzle vorbereitet hatten, bei dem wir in Teams die antiken Punkte, wie z.B. den Hafen, die umliegenden Straßen und Zufahrtswege anhand der heutigen Umgebung herausfinden mussten, was nicht einfach war! So konnten wir die Arbeit eines Archäologen gut nachvollziehen.
An unserem letzten Tag blieben wir den ganzen Tag lang in der Schule. Wir haben unsere Erlebnisse und Eindrücke ausgewertet und Präsentationen vorbereitet. Nachmittags kamen dann einige interessierte Eltern und Lehrer:innen vorbei, um sich unsere interaktiven Vorstellungen anzuschauen und anzuhören. Im Anschluss gab es dann noch etwas zu essen und zu trinken. Nach diesem gemütlichen Beisammensein gingen wir mit unseren Gastfamilien nach Hause und verbrachten gemeinsam unseren letzten Abend in Rom.
Am Samstag, unserem Abreisetag, versammelten wir uns schon früh morgens an der Metrostation. Der Abschied fiel uns allen schwer und es flossen viele Tränen.
Dann ging es los Richtung nach Hause. Doch dadurch, dass uns vor dem Austausch unser Zug gestrichen worden war, machten wir zuerst noch einen Zwischenstopp in Mailand, um uns den Dom und den Weihnachtsmarkt anzuschauen. Abends ging es dann mit dem Flixbus über Nacht nach Frankfurt. Das war für die meisten von uns eine Erfahrung, die wir nicht wiederholen möchten … Dann von Frankfurt aus noch mit dem Zug nach Boppard und dann waren wir um acht Uhr morgens endlich da.
Obwohl es sehr schön ist, wieder zu Hause zu sein, denken wir trotzdem mit Freude an diese Woche zurück und freuen uns schon darauf, unsere italienischen Austauschpartner:innen nächstes Jahr hier in Boppard empfangen zu dürfen.
Wir danken unseren Lehrerinnen Frau Spanuth und Frau Mallmann für diese unglaublich tolle Möglichkeit, die viele Planung und die gute Organisation. Außerdem möchten wir uns noch bei Frau Peter bedanken, die mit einigen von uns extra noch typische Merkmale römischer Baukunst vor dem Projekt besprochen hat und bei Frau Schell, die uns vorher an einem Nachmittag wichtige italienische Sätze und Redewendungen beigebracht hat. So waren wir wirklich bestens vorbereitet und haben bei dem Projekt sehr viel gelernt! Ohne die großzügige finanzielle Förderung von Erasmus+ wäre diese tolle Erfahrung für uns niemals so möglich gewesen!
(Dana Kremer und Emma Knöppel (9b), Astrid Spanuth)









